Trikuspidalis - Regurgitation

Doppler-Untersuchungen des Flows über der fetalen Trikuspidal-Klappe geben wichtige Informationen sowohl über das Risiko für chromosomale Aberrationen als auch über angeborene Herzfehler.

Die Inzidez von Trikuspidal-Regurgitationen ist abhängig sowohl von der NT und der SSL als auch von Aneuploidien. Deshalb ist es nicht möglich ( wie beim fetalen NB) distinkte Risikoziffern anzugeben, die bei normalem Flow das Risiko für Tri21 verringern bzw. bei Regurgitation das Risiko erhöhen.

Der Algorithmus der FMF-UK berechnet in einem ersten Schritt ein Risiko aus maternalem Alter, fetaler NT sowie den Serum-Parametern PAPP-A und freies ßhCG. Ist das Risiko höher als 1:50, ändert ein normaler Trikuspidalis-Flow das Risiko nicht. Ist das Risiko 1:50 bis 1:1.000 und der Trikuspidalis-Flow ist normal, verringert sich das Risiko. Liegt eine Trikuspidalis-Regurgitation vor, ist das Risiko für Tri21 immer erhöht. Zusätzlich besteht ein erhöhtes Risiko für angeborene Herzfehler; eine fetale Echokardiographie ist dann obligat.

Im Programm der FMF-Deutschland (PRC) wird der Marker "Trikuspidalregurgitation" ebenfalls berüchsichtigt.

 

Zertifizierung

Die FMF-UK verlangt für die Implementierung dieser Untersuchung auch eine Zertifizierung. Das entsprechende Zertifizierungs-Protokoll finden Sie auf der entsprechenden Internet-Seite der FMF-UK (Button linke Spalte).